
Viele Automobilhersteller betreiben ein umfangreiches GT3- und GT4-Kundensportprogramm, um ihre Markenpräsenz auszubauen. Bereits seit mehreren Jahren boomt dieser Geschäftsbereich und dementsprechend gibt es rund um den Globus zahlreiche Meisterschaften.

Im GT3-Klassement rüsten wir die Rennwagen der Aston Martin, BMW, Lamborghini und Porsche aus und 2026 sind das der Vantage GT3 Evo, M4 GT3 Evo, Temerario GT3 und 911 GT3 R.

In Deutschland sind beispielsweise die bekanntesten GT3-Meisterschaften das ADAC GT Masters, DTM, International GT Open und GT World Challenge Europe. So gastierte am vergangenen Wochenende am Nürburgring die ADAC GT Masters mit ihren beiden Meisterschaftsläufen 7 und 8. Bei beiden Rennen fuhren unsere Motorsportkunden aufs Siegerpodest.
Erfolgreiches Wochenende im ADAC GT Masters

Am Samstag reichte es für Leyton Fourie und Tim Zimmermann im BMW M4 GT3 Evo (#11) von FK Performance Motorsport am Ende für den dritten Platz im Gesamtklassement: „Der Start war ein bisschen knifflig, weil die Außenlinie noch dreckig von den Trucks zuvor war“, erklärte Leyton Fourie, wieso Kalus und Gjerdrum ihn passieren konnten.

„Ich habe es aggressiv versucht, um vielleicht noch eine Chance in Richtung des Lamborghini zu erhalten. Das ging leider nach hinten los und beide Ford gingen vorbei. Als der Ford einen Fehler gemacht hat, konnte ich wieder vorbeigehen, aber mehr war nicht möglich. Wir haben mit diesem dritten Rang das Maximum heute für die Meisterschaft herausgeholt.“

Direkt hinter dem FK Performance BMW reihte sich der M4 GT3 Evo (#56) von Schubert Motorsport ein. Hier teilen sich die beiden Zwillingsbrüder Juliano und Sandro Holzem das Cockpit. In der ADAC GT Masters sind laut Reglement immer zwei Fahrer auf einem Rennwagen genannt, die sich die Stints teilen und nicht wie beispielsweise in der DTM ein Rennen allein fahren.

Auf Position 6 wurde der zweite FK Performance Motorsport BMW M4 GT3 Evo (#10) abgewunken. Hier teilen sich die Stints im Cockpit Storm Gjerdum und Fabio Rauer.

Die beste Porsche-Mannschaft am Samstag war der 911 GT3 R (#41) von Razoon – more than racing. Leo Pichler und Alexander Tauscher stellten ihren mit KW V6 Racing Dämpfern homologierten Porsche auf den neunten Platz ins Ziel. Ihre Teamkollegen, Pavel Lefterov und Mark Kastelic, fuhren mit ihrem Porsche 911 GT3 R (#14) als Zehnte über die Ziellinie.

Der dritte FK Performance Motorsport BMW M4 GT3 Evo (#12) mit der Fahrerpaarung mit Joseph Ellerine und Victor Nielsen gingen als elfte ins Ziel, während die Comtoyou-Racing-Mannschaft mit ihrem Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#39) Zwölfte wurden.
Erster Sieg am Nürburgring

Am Samstag fuhren Jamie Day und Baudouin Detout mit ihrem Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#39) noch als Zwölfte über die Ziellinie am Sonntag herrschte dann ein völlig anderes Bild.

Bei rund 30 Grad und strahlendem Sonnenschein ging Jamie Day von der Pole-Position aus sofort in Führung und baute mit seinem Comtoyou Racing Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#39) seinen Vorsprung konstant aus.

Das belgische Aston-Martin-Team entschloss sich für einen späten Stopp in der Box und Fahrerwechsel. Baudoin Detout konnte in seinem Stint den Vorsprung des Vantage AMR GT3 Evo (#39) weiter halten. Nach 39 Runden kam der Aston Martin mit einem Puffer von 3.806 Sekunden als Erster ins Ziel.

Auch für den Porsche 911 GT3 R (#41) von Razoon – more than racing lief es am Sonntag deutlich besser als am Samstag. Leo Pichler und Alexander Tauscher wurden als Vierte im Ziel abgewunken.

Hinter ihnen auf der Fünf kam der BMW M4 GT3 Evo (#11) von FK Performance Motorsport mit der Fahrer-Paarung Leyton Fourie und Tim Zimmermann an.

Hinter den Spitzenplätzen ging es im Mittelfeld eng zu, wo weitere KW-Racing-Kundenteams die Ziellinie überquerten. Angeführt wurde diese Verfolgergruppe vom Duo Strom Gjerdrum und Fabio Rauer, die im zweiten BMW M4 GT3 Evo von FK Performance Motorsport (#10) nach 39 Runden den achten Platz belegten.

Auf Rang elf folgte der zweite Porsche 911 GT3 R (#14) von Razoon – more than racing mit P. Lefterov und M. Kastelic. Direkt dahinter platzierten sich Juliano Holzem und Sandro Holzem (M4 GT3 Evo, #56) auf der zwölften Position für Schubert Motorsport, gefolgt von Victor Nielsen und Joseph Ellerine, die im dritten FK-Performance-BMW (#12) als Dreizehnte ins Ziel kamen.
GT World Challenge Asia: Plätze 1 bis 3 in fester Hand von KW Racing Motorsportkunden am Sonntag

Während das ADAC GT Masters auf dem Nürburgring gastierte, war die GT World Challenge Asia auf dem Fuji International Speedway in Japan am Start. Dort bestand das Starterfeld aus 25 GT3-Rennwagen; wobei allein elf Teams mit dem Porsche 911 GT3 R starten.

Bestes KW-Racing-Kundenteam war am Samstag Origine Motorsport mit Wei Lu und Laurin Heinrich im Porsche 911 GT3 R (#11), die auf den letzten Metern noch als Dritte im Gesamtklassement über die Ziellinie fuhren. Dabei war der Porsche von Origine Motorsport zum Pflichtboxenstopp noch auf Position sechs eingereiht und setzte dann zu seiner Aufholjagd an.

Auch dahinter war die Dichte an KW Motorsportkunden hoch. Auf dem siebten Platz steuerten Cunfan Ruan und Max Hesse den M4 GT3 Evo (#89) vom TEAM KRC ins Ziel. Direkt dahinter folgte ein starker Doppelschlag zweier weiterer KW Kunden, die das hervorragende Gesamtergebnis innerhalb der Top 10 komplettierten:

Ruohan Huang und Alessandro Ghiretti von Absolute Racing sicherten sich im Porsche 911 GT3 R (#911) den neunten Rang, während Anthony Xu Liu und Dorian Boccolacci von Phantom Global Racing nur eine halbe Sekunde dahinter als Zehnte das Ziel erreichten.
Gesamtsieg und reines Podium für KW Motorsportkunden beim zweiten Lauf in Fuji

Beim zweiten Rennen der GT World Challenge Asia in Fuji sicherten sich Teams mit KW Racing Dämpfern alle drei Podestplätze. Wei Lu und Laurin Heinrich siegten im Porsche 911 GT3 R (#11) von Origine Motorsport.

Nach Führung im ersten Renndrittel durch Laurin Heinrich und trotz einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe aus dem Vortag brachte Wei Lu den Porsche 911 GT3 R (#11) mit 6,7 Sekunden Vorsprung nach 34 Runden ins Ziel.

Anthony Xu Liu und Dorian Boccolacci im Porsche 911 GT3 R (#37) von Phantom Global Racing erzielten den zweiten Platz. Das Duo verbesserte sich von Startplatz 15 auf Rang zwei.

Den dritten Platz sicherten Cunfan Ruan und Max Hesse sich im BMW M4 GT3 Evo (#89) vom TEAM KRC in einem Fotofinish mit 0,004 Sekunden Vorsprung.

Ruohan Huang und Alessandro Ghiretti im Porsche 911 GT3 R (#911) von Absolute Racing beendeten das Rennen auf dem sechsten Platz. Die Meisterschaftsführenden punkteten damit weiter.
Fotos Gruppe C Photography und GT World Challenge Asia

