
Das siebte und achte Saisonrennen der ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie bot Motorsport pur: wechselhafte Bedingungen, packende Duelle und gleich zwei Renntage auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Beim 65. ADAC ACAS Cup am Samstag und beim 64. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am Sonntag setzten die Teams mit KW Racing Fahrwerken starke Akzente und sammelten Podestplätze in Serie.

Fast die Hälfte des NLS-Starterfelds, vom GT3-Boliden bis zum Markenpokalauto, rüsten wir mit unseren KW Racing Fahrwerken von KW suspensions aus. So stattet KW unter anderem den Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo, den BMW M4 GT3 Evo, den BMW M4 GT3 und den Porsche 911 GT3 R aus.

Dazu kommen in den GT4-Kategorien der Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo, der BMW M4 GT4 und BMW M4 GT4 Evo, der Mercedes-AMG GT4 Evo, der Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport, sowie die Toyota GR Supra GT4 Modelle (inklusive Evo und Evo2). Auch im BMW M240i Racing Cup vertrauen die Teams auf KW Fahrwerkstechnologie.
Falken-Doppelsieg am Samstag

Im Samstagsrennen über 27 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife war Falken Motorsports das Maß der Dinge. Julien Andlauer und Joel Sturm dominierten im Porsche 911 GT3 R (#3) von Beginn an. Nach der Pole-Position im Qualifying führte das Duo jede Runde an und feierte einen überlegenen Sieg

„Es war schon immer ein Traum von mir, im Falken-Porsche auf der Nordschleife zu starten. Dabei gleich den Sieg zu holen, ist fantastisch“, strahlte Joel Sturm.

Hinter dem Siegerauto komplettierten ihre Teamkollegen mit Tim Heinemann und Benny Leuchter im Porsche 911 GT3 R (#4) den Doppelsieg für Falken Motorsports.

Für Benny Leuchter war es das erste GT3-Rennen seiner Karriere: „Man kann nicht mehr erwarten, als bei meinem ersten GT3-Rennen überhaupt auf dem Podium zu stehen.“

Für Jubel sorgte auch das Black Falcon Team EAE: Mustafa Mehmet Kaya, Mike Stursberg und Tobias Müller pilotierten den Porsche 911 GT3 R (#48) auf den dritten Gesamtrang. „Da fehlen mir glatt die Worte. Einfach ein megageiler Tag“, sagte Tobias Müller.

Stark präsentierte sich zudem Walkenhorst Motorsport: Christian Krognes, Mateo Villagomez und Anders Buchardt erreichten im Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#34) Rang vier.

Direkt dahinter folgte Car Collection Motorsport mit Artur Goroyan und Alex Fontana im Porsche 911 GT3 R #44 auf Platz fünf.
Max Verstappen sorgt für internationales Aufsehen

Ein besonderes Highlight war der Start von Max Verstappen in der CUP-3-Klasse. Der vierfache Formel-1-Weltmeister absolvierte im Porsche 718 Cayman GT4 CS (#980) von Lionspeed GP gemeinsam mit Christopher Lulham seine Permit-Runden für die DMSB Nordschleifen-Lizenz Stufe A.

„Ich bin froh, dass alles reibungslos geklappt hat und ich meine Permit für die Nordschleife bekommen habe“, erklärte Max Verstappen. „Ich habe es wirklich genossen, aber das ist hier immer so. Es war gut, im Rennen mit Verkehr zu fahren, sowohl mit schnelleren als auch mit langsameren Autos. Es gab auch eine Code-60-Phase, doppelte gelbe Flaggen und eine normale gelbe Flagge. Ich bin bei Nässe, Trockenheit und gemischten Bedingungen gefahren. Ich habe Erfahrungen gesammelt, wo es Grip gibt und wo nicht, und eine Startprozedur absolviert. Es war wirklich gut, mehr Erfahrung auf dieser Rennstrecke zu sammeln.“

Auch Benny Leuchter zeigte sich begeistert: „Grandios, so einen außergewöhnlichen Fahrer hier in der Grünen Hölle zu haben. Ich denke, Max als purer Racer hat dieses Rennen heute geliebt – Nordschleife im Regen ist einfach der Oberhammer!“ Die CUP-3 gewann der SRS Team Sorg Rennsport Cayman (#959).

Auch am Sonntag gab es wieder Podium für die KW Motorsportkunden

Im Sonntagsrennen schrieb die Serie ein weiteres Kapitel: Während die Konkurrenz ohne KW-Fahrwerke den Gesamtsieg holte, behaupteten sich unsere GT3-Teams erneut in der Spitze. Unser Kollege Tim Heinemann, KW Brand and Sales Manager Track Performance, und sein Mannschaftskamerad Benny Leuchter steuerten den Porsche 911 GT3 R (#4) von Falken Motorsports auf Rang zwei.
„Natürlich habe ich mir heute den Sieg gewünscht, aber wir hatten viel Pech. Danach haben wir versucht, das Maximum herauszuholen. Am Ende sollte es nicht sein“, erklärte Tim Heinemann nach einem Reifenschaden. Benny Leuchter ergänzte: „Ich konnte mich im Vergleich zum Vortag noch einmal richtig steigern. Danke an das Team, das mir diese Chance gegeben hat.“

Zum zweiten Mal in Folge jubelte das Black Falcon Team EAE über einen Podestplatz. Mike Stursberg, Mustafa Mehmet Kaya und Ben Bünnagel fuhren den Porsche 911 GT3 R (#48) erneut auf Rang drei und sicherten sich zugleich den Sieg in der Am-Wertung.
Ebenfalls in den Top-10: Der Aston Martin Vantage GT3 Evo (#34) von Walkenhorst Motorsport mit Christian Krognes, Mateo Villagomez und Anders Buchardt auf Platz fünf sowie der Porsche 911 GT3 R (#44) von Car Collection Motorsport mit Artur Goroyan und Alex Fontana auf Rang sechs.

Übrigens an der NLS-Tabellenspitze tat sich etwas beim Double-Header. Ranko Miljatovic und Nick Wüstenhagen, die Fahrer des BMW M4 GT4 (#187) mit homologierten KW Racing Fahrwerk vom Team FK Performance Motorsport, übernahmen mit 109 Punkten die Fahrerwertung in der NLS. Aber noch ist die Meisterschaft noch nicht gelaufen und in der Grünen Hölle ist im Grunde alles möglich.
Fotos Gruppe C Photography





