NLS: KW Racing Kunden dominieren NLS-Double-Header

Neben dem KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen zählt auch das NLS-Double-Header-Wochenende mit zu den absoluten Saison-Highlights im NLS-Kalender auf der Nürburgring Nordschleife. Am 12. und 13. September 2026 ging es für unsere KW Racing Kunden direkt zweimal hintereinander in die Grüne Hölle – beide Male siegten unsere Motorsportkunden.

Rennen 1 am Samstag: das 65. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen

Beim Samstagsrennen war über lange Zeit noch alles offen und erst auf den letzten Metern wurde das Rennen entschieden. Schon beim Start gaste der Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo (#77) mächtig an.

Jordan Pepper, der sich im Schubert-M4 (#77) das Cockpit mit Jens Klingmann und Ugo de Wilde teilt, setzte gleich zum Anfang ein starkes Zeichen und übernahm die Führung von David Jahn im Gamota Racing BMW M4 GT3 Evo (#23). In den ersten Rennrunden lieferten die beiden BMW mit ihren harten Duellen vor der eindrucksvollen Fankulisse feinsten Motorsport ab.

Die mit KW V6 Racing Dämpfern homologierten M4 GT3 Evo ließen dabei nichts anbrennen. Auf volles Risiko ging dabei Jordan Pepper im Schubert-GT3 (#77), der am Schwedenkreuz sogar die Wiese nutzte, um am BMW M4 GT3 Evo (#23) von Gamota Racing wieder vorbeizuziehen.

Enges Rennen zwischen Schubert und Falken

Über die gesamte Distanz sorgte das 65. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am Samstag für zahlreiche Positionskämpfe – nicht nur an der Spitze, sondern auch in den Klassen. Rund die Hälfte des Starterfelds von 131 Rennwagen ist durchschnittlich in der Nürburgring Langstrecken Serie (NLS) mit unseren verschiedenen KW Racing Fahrwerken ausgerüstet.

Am Ende wurde es noch einmal richtig spannend. Denn in der zweiten Rennhälfte war das gesamte Starterfeld durch verschiedene Ausfälle und Gelb-Phasen beinahe komplett durcheinander gewirbelt. So kam es zu einem harten Schlagabtausch zwischen dem führenden Schubert Motorsport BMW M4 GT3 Evo (#77) und dem mittlerweile auf Position Zwei liegenden Falken Motorsport Porsche 911 GT3 R (#44).

Den Falken-Porsche (#44) pilotierte am Wochenende unser KW Racing Kollege Tim Heinemann gemeinsam mit Morris Schuring. Bei ihren Stints positionierte das Falken-Fahrerduo die #44 in der zweiten Rennhälfte an die Spitze.

In den letzten Rennminuten liefen der Schubert-BMW (#77) und der Porsche 911 GT3 R (#44) auf den Aston Martin von Walkenhorst Motorsport auf. Wodurch es zwischen den beiden führenden Rennwagen noch enger wurde. In der 24. Runde konnte sich der BMW (#77) wieder an die Spitze setzen und konnte bis zum Ziel die Führung verteidigen.

Mit nur einem Rückstand von 0,308 Sekunden wurde der Falken Motorsport Porsche 911 GT3 R (#44) auf Position Zwei abgewunken.

Weitere Top-10-Platzierungen gingen an unsere KW Racing Kunden Dunlop Motorsport (#17) und B.48 Losch Motorsport by Black Falcon (#48) die mit ihren Porsche 911 GT3 R auf den Plätzen fünf und sechs ins Ziel kamen.

Auf der Sieben platzierte Walkenhorst Motorsport ihren ebenfalls mit KW Racing Dämpfern homologierten Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#35) ins Ziel; während der Porsche 911 GT3 R (#123) von Mühlner Motorsport die Top-10 aus KW-Sicht komplettierte.

Rennen 2 am Sonntag: 66. ADAC ACAS Cup

Beim neunten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie 2026, dem 66. ADAC-ACAS-Cup, holte Falken Motorsport mit ihrem Porsche 911 GT3 R (#44) von Morris Schuring und Tim Heinemann den ersten Saisonsieg – und das unter extrem schwierigen Wetterbedingungen.

Nach einem trockenen Start setzte bereits in der sechsten Runde Regen ein, der später so stark wurde, dass Regenreifen Pflicht wurden. In der letzten Stunde herrschten zeitweise grenzwertige Aquaplaning-Bedingungen, bei denen selbst Regenreifen an ihre Grenzen kamen und Fahrer auf Geraden das Tempo drosseln mussten.

Der Falken-Porsche, der von der Poleposition gestartet war und schon im Trockenen einen Vorsprung herausgefahren hatte, lag mit seinen Reifen im Regen klar vorn und fuhr den Sieg ungefährdet ein. Unser Kollege Tim Heinemann beschrieb die Bedingungen als die schlechtesten, die er je erlebt hatte, und freute sich vor allem darüber, den Porsche heil ins Ziel gebracht zu haben.

Den zweiten Platz sicherte sich der Dunlop-Porsche (#17) von Nico Menzel und Flynt Schuring, der damit Schnabl Engineering mit den Falken- und Dunlop-911er den Doppelsieg und der Familie Schuring einen familieninternen Doppelerfolg bescherte. Für Flynt Schuring war es das allererste GT3-Wochenende und zugleich der erste Einsatz mit einem GT3 auf der Nordschleife – unter diesen extremen Bedingungen eine Feuertaufe.

KW Racing Kunden werden auf Platz 1 bis 5 abgewunken

Der Kampf um Platz zwei war heiß umkämpft. So wehrte der Dunlop-Porsche (#17) die ständigen Attacken der Verfolger ab. Am hartnäckigsten waren dabei der Porsche 911 GT3 R (#48) von B:48 Losch Motorsport by Black Falcon und der Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#35) von Walkenhorst Motorsport.

Ein Rennen mit Höhen und Tiefen legte der spätere Drittplatzierte Losch-Porsche hin. Zunächst duellierte sich die #48 mit der Spitze und im Eifer des Gefechts übersah Fahrer Tobias Müller eine Code-60-Flagge und fuhr noch auf einen VW Golf (#494) vom MSC Dhünn e.V. auf, bei dem die Front des 911er beschädigt wurde. Nach seiner Durchfahrtsstrafe an der Box flog der Porsche noch im Klostertal ab und schlug glücklicherweise nirgendwo ein!

Am Ende konnten diese ganzen Rückschläge die Mannschaft von B:48 Losch Motorsport by Black Falcon nicht aufhalten und der Porsche kam als Dritter noch aufs Podest!

Der Walkenhorst-Aston-Martin (#35) belegte Platz vier, während der Gamota-BMW #23 Fünfter wurde.

Dahinter reihten sich auf den Plätzen acht und zehn der Porsche 911 GT3 R (#5) vom Black Falcon Team EAE und der 911er (#54) von Dinamic GT ein. Beim Double-Header zeigte sich die Grüne Hölle mit ihren Wetterkapriolen wieder von ihrer anspruchsvollsten Seite. Insgesamt war das Rennen geprägt von extremen Wetterkapriolen, mehreren Ausfällen und knappen Kämpfen an der Spitze.

Fotos Gruppe C

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