
Was für ein Auftakt in die Intercontinental GT Challenge 2026: Bei einem dramatischen 12-Stundenrennen am Mount Panorama Circuit in Australien herrschte großes Favoritensterben.
Vor einer neuen Rekordkulisse von über 55.000 Besuchern war das Rennen auf dem 6,213 Kilometer langen „Berg-Rundkurs“ von schwierigen Bedingungen geprägt. Das eine oder andere Känguru auf der Strecke, ein Wildschaden, ganze zehn Safety-Car-Phasen und eine längere Rennunterbrechung nach einem Horrorcrash ohne Schwerverletzte bildeten das Motorsportdrehbuch zum Bathurst 12-Stundenrennen.

Mittendrin unsere KW Motorsportkunden sowie der australische KW Importeur Scuderia Autoart, der seit fünf Jahren einer der Partner des Langstreckenrennens am Mount Panorama Circuit ist.

Von den 31 startenden GT3-Rennwagen sind die Fahrzeuge von Aston Martin, BMW und Porsche mit unseren KW V6 Racing Dämpfern homologiert. Gesamtsieger wurde das Team GMR (#888, Mercedes) mit Maro Engel, Maxime Martin und Mikael Grenier, die von Startplatz 30 aus gewannen.

Die Überraschung des Wochenendes lieferte der in der Bronze-Klasse startende Porsche 911 GT3 R (#86) von High Class Racing. Im Cockpit teilten sich Dorian Boccolacci, Anders Fjordbach und Kerong Li das Lenkrad. Über das gesamte Rennen hielt sich der von Startplatz 31 ins Rennen gegangene 911 aus der Action auf der Strecke heraus.

Während sich die Profi-Teams weitgehend an der Spitze schier eliminierten, fuhr die Mannschaft von High Class Racing ein sauberes Rennen. Die #86 kämpfte sich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorn und feierte als bester Porsche nicht nur den Bronze-Klassensieg, sondern den zweiten Platz im Gesamtklassement!

Dritte im Gesamtklassement wurden Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Valentino Rossi vom BMW Team WRT. Ihr BMW M4 GT3 (#46) war über das gesamte Rennen in Schlagdistanz zur Spitze und sicherte sich im Qualifying den siebten Startplatz.

Aber es hätte für den BMW M4 GT3 (#46) auch anders ausgehen können. In den frühen Morgenstunden des Rennens sprang im schnellen Sektor McPhillamy Park ein Känguru vor Valentino Rossi auf die Fahrbahn. Er konnte ausweichen, das Tier blieb unverletzt und die #46 unbeschädigt.

So viel Glück hatte der zweite BMW des Team WRT (#32) mit dem Fahrertrio Kelvin van der Linde, Jordan Pepper und Charles Weerts nicht. Schon in der ersten Runde war der von Position zwölf gestartete M4 GT3 mit mehreren Fahrzeugen auf Tuchfühlung gegangen und hatte sich dabei die Frontpartie leicht beschädigt. Kurz darauf kollidierte Kelvin van der Linde noch mit einem kleinen Känguru, wodurch sich der Frontschaden erheblich verschlimmerte.

Da sich immer mehr Komponenten von der Frontpartie lösten, ging es für die #32 zurück in die Box. Durch die knapp vier Minuten lange Reparaturphase verlor der BMW weitere Plätze und musste zur Aufholjagd ansetzen.
Fünf Top-10-Platzierungen für KW Motorsportkunden

Auf Platz 5 gesamt (P2 Bronze-Klasse) kam das BMW-Team KRC (#89). Von Startplatz elf kämpften sich Ruan Cunfan, Max Hesse und Maxime Oosten nach einem frühen Schaden zurück ins Rennen.

Eine weitere Top-10-Platzierung ging an die Porsche-Mannschaft Absolute Racing. Bastian Buus, Matt Campbell und Alessio Picariello behielten über das gesamte Rennen und die Gelbphasen hinweg die Nerven und wurden mit ihrem Porsche 911 GT3 R (#911) Sechste.

Die Porsche-Fahrer von Earl Bamber Motorsport (#61), Klaus Bachler, Ricardo Feller und Laurin Heinrich, hatten die unglückliche Aufgabe, vom letzten Platz ins Rennen zu starten. Am Ende schafften sie es von Position 34 auf den achten Platz im Gesamtklassement.
Dramatik in den letzten Minuten

Das Trio aus Robert Renauer, Alfred Renauer und Ralf Bohn lieferte im #21 Herberth Motorsport (Porsche 911 GT3 R) eine fehlerfreie Leistung ab. Von Startplatz 23 beendete das Team das Rennen auf P11.

40 Minuten vor Schluss führte Kelvin van der Linde das Feld im BMW M4 GT3 (#32) beim letzten Restart an. Im Sektor „Hell Corner“, einer fast 90-Grad-Kurve, kam es zwischen ihm und dem Mercedes von Jules Gounon (#75) jedoch zur Kollision. Während der AMG als Siebter ins Ziel kam, war für den zweiten M4 GT3 des Teams WRT nicht mehr als der zwölfte Platz am Ende möglich.
Fotos Teams, Hersteller, Veranstalter

