Es geht weiter: Wir bauen unsere Fertigungskapazitäten in Deutschland aus

Wann bauen wir eigentlich mal nicht in Fichtenberg? Im Grunde bauen wir immer bei KW. Und zwar jeden Tag: die Fahrwerke unserer Kunden. Aber auch am Standort selbst wird ständig gebaut.

Zum Einen bauen wir unseren modernen Maschinenpark weiter aus, zum anderen war vor Kurzem der Spatenstich zu einem weiteren Fertigungskomplexes bei uns am Hauptsitz. Dazu haben die ersten Bau- und Erdarbeiten mit dem Aushub von 16.000 Kubikmetern an Erdreich bereits begonnen.

Im September soll mit dem Rohbau gestartet werden

Bis Ende 2023 wird KW automotive weitere acht Millionen in Gebäude und sieben Millionen in Anlagen und Maschinen in Fichtenberg investieren. Bereits heute liegt die Fertigungstiefe bei den verschiedenen Fahrwerkanwendungen der Marken KW, ST sowie Gewindefahrwerklösungen für die Kunden aus der Automobil- und Zubehörindustrie bei nahezu 95 Prozent.

Durch die Erweiterung der Produktion auf eine Fläche von 3.000 Quadratmetern wird diese weiter ausgebaut. Im neuen Firmengebäude entstehen auch Flächen für die Fertigungssteuerung und Entwicklung sowie ein Schulungszentrum für die nationalen und internationalen Fachhandelspartner des Fahrwerkherstellers.

Auf rund 1.800 Quadratmetern werden dazu 60 moderne Büroarbeitsplätze entstehen. Ein Schwerpunkt in der neuen Fertigungshalle wird unter anderem die auftragsbezogene Fertigung von elektromagnetischen Proportionalventilen sein. Durch diese vertikale Ausdehnung der Produktion werden wir zukünftig noch unabhängiger sein.

Wir sind einer der ersten Fahrwerkhersteller, der schon seit 2011 für den Aftermarket adaptive Gewindefahrwerke zum Nachrüsten anbietet. Heute liefern wir an Kunden neben aktiv und semiaktiv regelnden Dämpfern das gesamte Portfolio aus Elektronik, Sensorik, Steuergeräte und Dämpferregelungen aus einer Hand.

Kunden sind neben Automobilenthusiasten auch Kleinserienhersteller und bei ausgewählten Fahrzeugmodellen die Automobilindustrie selbst. So rüsteten wir beispielsweise den Mercedes-Maybach G 650 Landaulet, Rimac Nevera und weitere Modelle mit unserer DDC-Technologie aus.

Beim Thema Künstliche Intelligenz für Fahrwerkregelungen arbeiten wir eng mit dem DLR zusammen. Gemeinsam mit dem Institut für Digitalisierung und elektrische Antriebe (IDA) der Hochschule Heilbronn (HHN) am Campus Künzelsau entwickeln unsere Kollegen neue Technologien für Automobilindustrie und freien Zubehörmarkt.

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