Berg: Reto Meisel fährt nach langer (Berg)Pause auf Anhieb auf den zweiten Platz im E1-Klassement

Nach einer gefühlten Ewigkeit war er wieder im Einsatz: “DER GERÄT” des Schweizer Bergrennfahrers Reto Meisel. “DER GERÄT” ist ein kompromisslos aufgebautes Sportgerät im Kleid eines Mercedes-Benz SLK.

In Wahrheit ist der Mercedes aber schon lange kein reiner Mercedes-Benz mehr, sondern ein von Grund auf neuaufgebauter Rennwagen. Der SLK hat am Berg durch seine Gitterrohrrahmenkonstruktion ein Kampfgewicht (Leergewicht) von 780 Kilogramm.

Unter der Haube setzt Reto Meisel auf einen JUDD V8 mit 3,4-Liter Hubraum und einer Nennleistung von 610 PS (430 Newtonmeter). Seit 2021 ist in Retos Rennwagen kein 3-fach leistungseinstellbares KW Competition Fahrwerk mehr im Einsatz.

Verschiedene KW Solid Piston Rennsportdämpfer

Retro fährt bereits die nächste Evolutionsstufe. Ein 4-fach leistungseinstellbares KW Competition Rennsportfahrwerk auf Basis unserer KW Solid Piston Technologie. Wenn ihr auf das obige “Rennsport-Dämpferbild” klickt, erfahrt ihr ein paar Hintergründe zu unserer neuesten Motorsportfahrwerktechnologie.

Reto Meisel startete mit seinem “SLK 340 JUDD” im E1-Klassement beim vom MSC Rottenegg veranstalteten “Int. NOBLEND Autobergrennen Esthofen – St. Agatha” zum ersten Mal nach über zweieinhalb Jahren bei solch einem schnellen Bergrennen.

In St. Agatha wird teilweise mit einer Top-Speed von 240 km/h gefahren – und echte Auslaufzonen gibt es am Berg nicht. “Die mehr oder weniger Grundeinstellung des neuen 4-fach KW konnte definitiv mehr wie ich”, gibt der Charakterkopf Reto Meisel unverwunden zu.

“Hätte ich noch ein paar Läufe fahren können, wäre ich vermutlich dann irgendwann in den Grenzbereich gekommen, damit ich am Fahrwerk noch Feineinstellung hätte machen können.”

“Doch das Gerät lag über das ganze Wochenende wie auf Schienen. Nur der Kutscher kam ein wenig aus der Übung. Dann wären die Zeiten mit Sicherheit noch gepurzelt. Kontinuierlich konnte ich die Zeiten von Trainingslauf zu Trainingslauf steigern. Am Schluss fehlten mir noch 1,6 Sekunden auf den neu aufgestellten Streckenrekord von Karl Schagerl.”

Fotos Joachim Osswald Photographie, Reto Meisel

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