
Aktuell gibt es kaum noch ein Wochenende, an dem für die KW Racing Kunden keine Motorsportveranstaltung ist und dabei haben wir nur auf unsere GT3-Motorsportkunden geschaut.

Denn die Zeiten sind längst vorbei, in denen wir die meisten Rennwagen ausschließlich in der NLS oder dem 24h-Rennen Nürburgring ausrüsten. Übrigens starten beim Langstreckenklassiker in der Eifel laut der vorläufigen Starterliste am 16. Mai 2026 von 165 Rennwagen 92 mit unseren KW Racing Fahrwerken.

Zurück aber zum ersten Maiwochenende. Für unsere Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo, BMW M4 GT3 Evo, Lamborghini Temerario GT3 und Porsche 911 GT3 R Motorsportkunden standen die Rennen in der GT World Challenge Asia, GT World Challenge Europe und IMSA Weathertech Sportscar Championship auf dem Programm.
GT World Challenge Asia Rennen 3 und 4
Inmitten der indonesischen Tropen, auf dem für seine Motorradrennen bekannten Pertamina Mandalika International Circuit, gastierte die GT World Challenge Asia. Auch hier rüsten wir über die Hälfte der GT3-Rennwagen mit unseren KW Racing Dämpfern aus. Beim ersten Rennen, Lauf 3 der Meisterschaft, kamen unsere Motorsportkunden nicht aufs Siegerpodest. Was ziemlich schade war.

Im Kampf um den zweiten Gesamtplatz zwischen dem BMW M4 GT3 Evo (#10) vom Team KRC und dem Ferrari 296 GT3 (#96) berührten sich die beiden Fahrzeuge, wodurch es zu einer Kollision kam, die alle Podiumträume zunichte machte.

In dem von Safety-Car-Phasen geprägten Rennen kamen am Ende von den elf GT3-Rennwagen mit KW Dämpfern der Porsche 911 GT3 R (#911) von Absolute Racing, der Porsche 911 GT3 R (#25) vom Porsche Center Okazaki und der Origine Motorsport Porsche (#4) in die Top-10.
Viel besser sah es dann beim zweiten Rennen aus, dem vierten in der laufenden GT World Challenge Asia Meisterschaft 2026. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg durch den Porsche 911 GT3 R von Phantom Global Racing (#37) feierten unsere Motorsportkunden nicht nur den Gesamtsieg.

Der Porsche fuhr mit einem Vorsprung von 16 Sekunden als Erster über die Ziellinie und Fahrer Anthony Liu feierte nach einer ewiglangen Durststrecke endlich wieder einen Gesamtsieg. Zum letzten Mal hatte er in der GT World Challenge Asia 2024 gewonnen. Mit seinem Sieg in Indonesien feiert Anthony Liu seinen siebten Gesamtsieg.

Den Grundstein für den Sieg legte nicht nur das Qualifying, sondern auch sein Team- und Fahrerkollege Loek Hartog konnte einen Vorsprung von 2,7 Sekunden herausfahren, den Anthony Liu dann weiter ausbaute. Zugute kam ihm auch, dass durch das Reglement der bis dahin Zweitplatzierte eine sogenannte Erfolgszeit von 10 Sekunden beim Boxenstopp absolvieren musste.

Dahinter gestaltete sich das gesamte Rennen richtig turbulent und so kam auf Position 2 ein weiterer Porsche 911 GT3 R ins Ziel. Durch den zweiten Platz von Absolute Racing (#911) feierte Porsche beim vierten Lauf in der GT World Challenge Asia einen Doppelsieg.

Weitere Top-10-Platzierungen gingen an Team KRC mit ihrem BMW M4 GT3 Evo (#89), das auf Position 5 ankam. Auf den Plätzen 7 und 9 reihten sich die Porsche 911 GT3 R von Absolute Racing mit der #918 und Origine Motorsport mit der #4 ein.
GT World Challenge Europe in Brands Hatch

Eine GT3-Meisterschaft mit einem der größten Teilnehmerfelder aktuell ist die GT World Challenge in Europe. Auch hier rüsten wir rund die Hälfte des Starterfelds mit unseren KW V6 Racing und KW V7 Racing Dämpfern aus. Denn auch der erst seit dieser Saison im Motorsport eingesetzte Lamborghini Temerario GT3 startet in dieser Serie.

Am Wochenende gastierte das über 30 GT3-Renner zählende Championat im britischen Brands Hatch. Über 20.000 Zuschauer pilgerten an die früher auch in der DTM genutzte Rennstrecke und erlebten puren GT3-Motorsport, der sich mit seiner Dramatik weder vor der alten BTC noch der alten DTM aus den 1990er-Jahren zu verstecken braucht.
Das Rennen begann schon mit einem großen Drama. Denn in der ersten Runde gab es eine rote Flagge, da der Boutsen-VDS-Porsche (#10) vom Razoon-more-than-racing-Porsche (#914) abgeräumt wurde und in die Banden einschlug. Nach dem Restart ging es aber ebenfalls spannend zur Sache, denn der Sieger wurde in gewisser Weise durch Sportkommissare entschieden. Der als Erster über die Ziellinie fahrende Mercedes-AMG vom Team Verstappen Racing (#3) wurde mit zwei Strafen geahndet, was am Ende den 13. Gesamtrang bedeutete. Den Sieg „erbte“ ein Ferrari.

Auf die Plätze 2 und 3 rückten anschließend unsere Motorsportkunden nach: der Porsche 911 GT3 R (#2) von Boutsen VDS und der BMW M4 GT3 Evo (#32) vom Team WRT.

Das Team WRT setzt übrigens in der GT World Challenge Europe gleich vier BMW M4 GT3 Evo ein und so reihte sich der zweite BMW M4 GT3 Evo (#31) auf den vierten Platz in die Top-10 ein.

Weitere Top-10-Platzierungen unserer Kunden waren Platz 7 von Pure Rxcing mit ihrem Porsche 911 GT3 R (#9) und Platz 10 vom „Comtoyou Racing“ Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#7).

Von den insgesamt 34 gestarteten GT3 im ersten Rennen in Brands Hatch wurden 31 gewertet und insgesamt 17 Rennwagen waren mit KW Racing Fahrwerken ausgestattet.

Das Team Lionspeed GP triumphierte im zweiten Rennen des Wochenendes in Brands Hatch. Nach dem Ausfall im ersten Rennen durch ein Lenkungsproblem dominierte der von der Pole-Position gestartete Porsche 911 GT3 R (#80) das Rennen von Start bis Ziel. Auf den Plätzen 2 und 3 kamen Mercedes-AMG GT3 Rennwagen.

Weitere KW-Top-10-Platzierungen gingen exklusiv auf das Konto der BMW-Mannschaft Team WRT, die ihre vier BMW M4 GT3 Evo auf den Plätzen 4 (#46), 6 (#32), 7 (#31) und 8 (#30) ins Ziel brachten.
Im zweiten Rennen starteten insgesamt 33 Fahrzeuge und 16 waren davon mit KW Racing Fahrwerken ausgestattet.
IMSA gastierte in Laguna Seca

Wenn europäische Motorsportfans Laguna Seca hören, haben die meisten ein Bild im Kopf, in dem sie auf der PlayStation bei Gran Turismo oder im SimRacing bei RaceRoom an der legendären „Corkscrew“-Kurve verzweifeln. Denn die Rennstrecke im kalifornischen Monterey County hat eine anspruchsvolle Topografie, die mit ihren vielen blinden Kurven und Gefällen beinahe ein Schrecken wie die Nürburgring Nordschleife ist.
Am vergangenen Wochenende machte genau dort die IMSA Sportscar WeatherTech Championship Station, und neben den nach dem GT3-Reglement als sogenannte GTDPRO und GTD eingestufte Rennwagen starten auch GTP-Prototypen.

Dabei handelt es sich um Langstreckenboliden ähnlich wie bei den Le-Mans-Hypercars mit einheitlichem Hybridsystem an einem V6-Biturbo oder großvolumigen V8 mit etwa 700 PS Systemleistung.

Während wir aktuell keinen GTP-Boliden mit KW Racing Dämpfern ausrüsten, sind wir in der GTDPRO- und GTD-Klasse gut aufgestellt. Insgesamt sechs Rennwagen rüsten wir aus.

So feierten unsere Motorsportkunden mit dem dritten Platz von AO Racing im Porsche 911 GT3 R (#77) einen Podestplatz in der GTDPRO, was einem 13. Platz im Gesamtklassement entspricht.

Erfolgreich lief es auch für Pfaff Motorsports, die den neuen Lamborghini Temerario GT3 (#9) auf den fünften Platz platzierten! Eine ausgezeichnete Leistung, ist es doch die erste Saison in der der neue GT3-Rennwagen von Lamborghini eingesetzt wird.

Ebenfalls in die Top-10 der GTDPRO-Klasse kam auch der BMW M4 GT3 Evo (#1) vom Titelverteidiger Paul Miller Racing. Er punktete auf Klassenplatz 8.

Auf den zweiten Platz in der Wertungskategorie der GTD kam der Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#27) vom Heart of Racing Team.

Mit den Plätzen 4 und 7 fuhren auch Wright Motorsports (Porsche 911 GT3 R, #120) und Turner Motorsport (BMW M4 GT3 Evo, #96) in die Wertung.

Fotos Teams, Hersteller, Veranstalter

