DTM: KW Racing Kunden am Sachsenring auf der Siegerstraße

Nach dem DTM-Wochenende auf dem Sachsenring ist die aktuelle DTM-Saison richtig spannend – denn nachwievor bleibt es offen, wer die DTM-Fahrerwertung 2026 gewinnen wird. Mitten drin dabei unsere KW Racing Motorsportkunden, die bei der Meisterschaft noch mitmischen können.

In der DTM-Saison 2026 sind sämtliche Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo, BMW M4 GT3 Evo, Lamborghini Temerario GT3 und Porsche 911 GT3 R mit unseren KW Racing Dämpfern ausgestattet.

Am Samstag feierte Marco Wittmann seinen zweiten Sieg in der DTM-Saison 2026

Marco Wittmann im Schubert-BMW M4 GT3 Evo (#11) startete am Samstag auf dem Sachsenring von der Pole und siegte. Er hielt die Führung nach dem Start, kam in Runde 16 an die Box und holte sich nach einem kleinen Fehler von Jules Gounon die Führung zurück.

Marco Wittmann sagte selbst, man habe zwar nicht das schnellste Auto im Feld gehabt, konnte aber dank Streckencharakteristik vorne bleiben. Sein Teamkollege Kelvin van der Linde im zweiten Schubert-BMW M4 GT3 Evo (#3) wurde auf der auch als Nordschleife Ostdeutschlands bekannten Sachsenring Vierter.

Thomas Preining im Manthey-Grello (#91) fiel beim Start zunächst auf den vierten Platz zurück, konnte sich im Laufe des Rennens wieder nach vorne arbeiten und wurde Dritter. Der DTM-Champion von 2023 stand somit in dieser Saison zum fünften Mal in Folge auf dem Podium.

Sein Teamkollege Ricardo Feller im zweiten Manthey-Porsche 911 GT3 R (#90) kam als 13. ins Ziel, während Bastian Buus (Land-Porsche 911 GT3 R) nach einem Zwischenfall an die Boxen musste und später mit einem schleichenden Plattfuß ausschied.

Bei den Lamborghini Temerario GT3 (#63) behauptete sich Mirko Bortolotti vom TGI Team by Grasser auf den siebten Platz gegen den Aston Martin (#7) von Comtoyou Racing mit Nicki Thiim am Steuer.

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Die beiden Abt-Lamborghini von Marco Mapelli (#10) und Luca Engstler (#130) waren in einen Startunfall verwickelt und mussten aufgeben. Maximilian Paul im zweiten TGI Team by GRT Temerario (#19) erreichte das Ziel ebenfalls nicht.

Beim Aston Martin Vantage GT3 von Comtoyou war Nicki Thiim (#7) in mehrere Duelle verwickelt und erhielt eine Verwarnung. Er beendete das Samstagsrennen auf dem Sachsenring als Achter. Sein Teamkollege Nicolas Baert (#8) wurde als 16. abgewunken.

Reifenpoker am Sonntag entscheidet das Rennen

Das zweite DTM-Rennen auf dem Sachsenring begann mit einem kniffligen Reifenpoker. Der Regen war zwar bereits abgezogen und keine weiteren Regenschauer nicht in Sicht, doch die Strecke trocknete nur sehr langsam ab, wie das morgendliche Qualifying zeigte.

Entsprechend unterschiedlich fiel bei den Teams die Reifenwahl aus: Während Polesetter Maro Engel (#80) und Grello-Pilot Thomas Preining (#91) im Manthey-Porsche 911 GT3 R von Beginn an auf Slicks setzten, wählte der Rest des Starterfelds zunächst den Regenreifen. Aufgrund der verschmutzten Strecke wurde der Start um einige Minuten nach hinten verschoben, wodurch weitere Teams von Regenreifen auf Slicks wechselten.

Am Ende gingen nur sechs Piloten, wie etwa Bastian Buus im Land-Porsche 911 GT3 R (#29) und Nicki Thiim im Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#7) auf Regenreifen an den Start. Genau dies sorgte für Chaos: Dazu kamen mehrere Dreher und Ausritte bereits in der Einführungsrunde und beim Start sowie später heftige Kollisionen und zwei späte Safety-Car-Phasen, die den Rennverlauf komplett durcheinanderwirbelten.

Bastian Buus (#29) stürmte auf vom fünften Startplatz an die Spitze und setzte sich zunächst ab, auch andere Regenreifenfahrer gewannen Positionen. Schon nach wenigen Runden war die Strecke jedoch soweit abgetrocknet, dass die Slick-Fahrer massiv aufholten. Die Regenreifen-Fahrer mussten früh an die Box zum Wechsel.

Thomas Preining im Manthey-Porsche 911 GT3 R (#91) fuhr im Laufe des Sonntagsrennen souverän auf Platz zwei und baute damit seine Gesamtführung in der Fahrermeisterschaft weiter aus. Sein Teamkollege Ricardo Feller im zweiten ebenfalls Manthey-Porsche 911 GT3 R (#90) wurde Dritter. Bastian Buus im Land-Porsche 911 GT3 R (#29) hatte zwar mit den Regenreifen nach dem Start kurz die Führung übernommen, fiel später jedoch zurück und beendete das Rennen als Neunter.

Marco Wittmann brachte den Schubert-BMW M4 GT3 Evo (#11) als Sechster ins Ziel. Sein Teamkollege Kelvin van der Linde (#3) lag lange im vorderen Feld, wurde aber kurz vor Schluss und aus dem Rennen gerissen – er wurde nur noch als 18. gewertet.

Bei den Lamborghini Temerario GT3 kam Luca Engstler (#130) vom Red Bull Team Abt als Achter ins Ziel. Maximilian Paul (#19) von TGI Team by GRT wurde Zehnter, Mirko Bortolotti (#63, TGI Team by GRT ) 13. und Marco Mapelli (#10, Red Bull Team Abt) 14.

Die beiden Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo von Comtoyou sahen die Zielflagge nicht: Nicki Thiim (ebenfalls auf Regenreifen gestartet) kollidierte heftig mit Jules Gounon und schied aus, Nicolas Baert fiel ebenfalls aus.

KW Racing Kunde baut DTM-Führung aus

Durch seinen zweiten Platz baut Thomas Preining (Porsche) die Führung in der Gesamtwertung auf 197 Punkte aus. Er geht mit 23 Punkten Vorsprung vor Maro Engel (174 Punkte) und 24 Punkten Vorsprung vor Marco Wittmann (BMW, 173 Punkte) ins Saisonfinale nach Hockenheim.

Marco Wittmann bleibt dank des sechsten Platzes und seines Samstagssiegs weiter im Titelkampf, während die Lamborghini- und Aston-Martin-Piloten durch die Ausfälle und schwächeren Ergebnisse im Titelrennen zurückfallen. Mit Thomas Preining (Porsche) und Marco Wittmann (BMW) gehen damit zwei KW-Racing-Kunden als heiße Titelaspiranten ins Saisonfinale nach Hockenheim. In Hockenheim gibt es noch 56 Punkte bei einem perfekten Rennwochenende zu gewinnen.

Fotos Gruppe C Photography

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