
Im Rallye-Terminkalender steht seit 70 Jahren die Safari-Rallye Kenia. Seit 2021 gastiert die World Rally Championship (WRC) auch wieder in den Savannen Ostafrikas. Kaum eine andere Rallye im WRC-Kalender hat so unterschiedliche Wertungsprüfungen.

Und diese Prüfungen haben es in sich. Auf knapp 360 Kilometer ging es in Kenia sprichwörtlich über Stock und Stein. Einige Passagen sind felsige Schotterpisten, während andere aus weichem Sand bestehen.
Hinzu kommt auch immer wieder Regen wodurch die Wertungsprüfungen zu einer Schlammschlacht werden.

Auf der einzigen afrikanischen Rallye im WRC-Kalender siegten die Toyota GR Rallye Yaris1 souverän. Der achtmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier und sein Co-Pilot Vincent Landis (#17) gewannen mit knapp sieben Sekunden Vorsprung vor ihren Teamkollegen Kalle Rovanperä und Jonne Halttunen (#69, Toyota GR Yaris Rally1).
Dritte wurden ebenfalls im Toyota GR Yaris Rally1 (#33) Elfyn Evans und Scott Martin. Als Vierte wurden Takamoto Katsuta und Aaron Johnston in ihrem Toyota GR Yaris Rally1 (#18) auf der Vier kam Takamoto Katsuta ins Ziel.

Am letzten Veranstaltungstag verlor beispielsweise Sébastien Ogier an einem Baum den Heckflügel samt Heckklappe. Dennoch schaffte er es noch 8,6 Sekunden schneller als das restliche Starterfeld auf der Wertungsprüfung zu sein. Unglaublich, dass der Franzose keine volle Rallye-Saison fährt …

Mit der zweitschnellsten Zeit auf der „Power Stage“ sowie zwei Gesamtbestzeiten in den Wertungsprüfungen trotzten Ott Tänak und Martin Järveoja in ihrem Ford M-Sports Puma Rally1 den widrigen Streckenbedingungen und der Dominanz des Toyota GR Rally1.
Sie kamen als Sechste am Ende ins Ziel und konnten durch diese Platzierung in den Top-10 weitere Punkte für sich verbuchen.

Ford M-Sports Fahrer Pierre-Louis Loubet absolvierte seine ersten Wettbewerbskilometer auf den brutalen Sand- und Steinpisten Kenias. Durch mehrere Reifenschäden wurden Pierre-Louis Loubet und sein Co-Pilot Nicolas Gilsous zunächst von der Spitzengruppe getrennt.

Danach ließ er es ein wenig vorsichtiger angehen und kam am Rennsonntag im #7 Ford M-Sports Puma Rally1 auf dem siebten Platz ins Ziel.
In der WRC-Saison 2023 rüstet die zur KW automotive Gruppe zählende Marke Reiger Suspension alle Ford Puma Rally1 Hybrid, Toyota GR Yaris Rally1 Hybrid, Ford Rally2, Citroen Rally2, Ford Rally3 und Ford Rally4 aus.
Fotos Ford Media / Toyota Media

