VLN: Doppelsieg auf der Nürburgring Nordschleife

Der dritte Lauf der VLN knüpfte quasi nahtlos dort an, wo zuvor das zweite Rennwochenende sein Ende gefunden hatte – bei den Wetterbedingungen. Temperaturen knapp über dem Nullpunkt und teilweise starke Regenfälle forderten von Fahrern und Teams all ihr Können. Am Ende konnte KW mit Manthey Racing einen Doppelsieg in der Gesamtwertung feiern.

Optisch war es auf dem Podium sogar noch – eigentlich – ein historischer Dreifach-Erfolg gewesen. Der Porsche mit der Startnummer 911 hatte als zwar als Zweiter hinter dem Schwesterauto die Ziellinie überquert und demzufolge auch so auf dem Podest gestanden.

Dann wurde aber im Rahmen der technischen Nachkontrolle ein nomineller Fauxpas des Teams entdeckt: Beim vorausgegangenen Boxenstopp waren exakt 109,37 Liter Kraftstoff in den 110-Liter fassenden Tank geflossen – vorgesehen ist aber laut Reglement bei diesem Porsche 911 eine Maximal-Menge von lediglich 107 Litern.

Resultat: Eine Zeitstrafe von 5 Sekunden pro angefangenem, darüber hinausgehenden Liter – ergo 15 Sekunden plus zum eigentlichen Rennergebnis, sodass nachträglich aus Rang zwei die Position vier in den endgültigen Ergebnislisten wurde.

Gesamtergebnis

In der Top 10 vervollständigten mit dem „Falken“ und dem Frikadelli Porsche auf den Plätzen acht und neun zwei weitere, ausgesprochen erfahrene Nordschleifen-Teams in diesem besonders beachteten wie publikumsträchtigen Segment das aus „Fichtenberger Sicht“  richtig erfolgreiche Motorsport-Wochenende.

 

Klassensieger & Podiumsplatzierungen

 

Doppelsieg bei den in der Klasse V5 startenden Porsche Cayman: Das Pixum Team Adrenalin Motorsport (Startnummer 444) und FK Performance (Startnummer 458) konnten sich hier mit der High Tech aus Fichtenberg bestmöglich in der mit fast 10 Starter stark besetzten Klasse in Szene setzen.

 

Dieses Top-Ergebnis konnte man auch bei den in die AT-G Klasse eingestuften Startnummer 320 und 420 Porsche 911 GT3 Cup und Cayman GT4 CS vom Care for Climate Team feiern. In der SP 8 mit dem Aston Martin Vantage V8 und der Startnummer 150 den „besten Platz an der Sonne“.

Gleiches auch in der Klasse SP8T – hier aber der BMW M2 Competition von Schubert Motorsport mit dem besten Resultat. Platz 1 und 3 für die KW Kundenteams bei den in der SP 6 fahrenden Boliden. Ganz oben hier der Porsche Cayman GT4 CS von Schmickler Performance wobei der Porsche 911 GT3 Cup von rent2drive-Familia-racing das Podium abrundete.

 

Ebenso das KW-Ergebnis bei den V6-Boliden. Der Porsche Cayman S von Zimmermann Brake Parts ganz oben und auf Position drei der Porsche 911 des Dr. Dr. Stein Tveten Teams. Auch bei den TCR fuhren die Seat Cupra TCR mit der Startnummer 806 und jener mit der 820 diese Ergebnisse ein.

In der SP3T holte der von Mathol Racing eingesetzte Seat Leon Cup Racer Platz zwei. Letzteres trifft auch in der VT2 für die Startnummer 507 mit dem Renault Megane RS ebenso zu, wie in der V4-Klasse der letztjährige Gesamtsieger, der mit der Startnummer 1 fahrende BMW 325i des Pixum Team Adrenalin Motorsport.

Das nächste Auftritt für alle – Renner, Teams & Fahrer – ist bereits das Qualifikationsrennen für die 47. Ausgabe des 24h-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife, das vom 20. bis 23. Juni stattfindet und am Vortag (19.06. ab 16.00) mit dem Adenauer Racing Day im Herzen der Rennstadt seinen ausgesprochen stimmungsvollen Prolog hat.

Text / Fotos PSGroup Schoke

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