SEMA 2017 – das ging in Vegas!

Im deutschsprachigen Raum gilt die SEMA Show für viele begeisterte Tuningfans als der heilige Gral der Tuningmessen.

Im Grunde geht es aber auf der Show nicht rein um Tuning, sondern um das B2B-Business für Zubehör fernab der Erstausrüstung. Auf der reinen Fachbesuchermesse liegen die Schwerpunkte auf Karosseriereparaturen, Fahrzeugaufbereitung, Werkstattausrüstung, Reifen, Oldtimer-Restauration, Motorsport- und Performance-Zubehör sowie Offroad in allen erdenklichen Variationen!

 

Getunte Audi, BMW, VW und Co. sind auf der Messe in LAs Vegas eine absolute Mangelware. US-Cars und vor allem Offroad-Fahrzeuge und SUV dominieren die Messe. „Made in Germany“ wurde nur durch wenige gezeigt, wie etwa von uns.

Seit Jahren sind wir von KW automotive Gruppe immer in der „Central Hall“ im Bereich „Racing & Performance“ eine feste Instanz. Und 2017 haben wir mit unseren Marken „KW suspensions“, „ST suspensions“ und „Belltech Sporttrucks“ sowie „RaceRoom“ groß aufgefahren.

Wir stellten gleich drei Fahrzeuge aus aber selbst auf unserem Stand in der Haupthalle im Bereich des „Racing und Performance“-Zubehörs gab es nur ein Auto aus Deutschland zu bestaunen – und wie sollte es auch anders sein: es war ein Porsche (964).

Der klassische 911er war für Trackdays mit eingeschweißtem Überrollkäfig und Clubsport-Gewindefahrwerk und schicken BBS Felgen ausgerüstet worden.

Bei Belltech feierte ein „Handling Package“ für Pickup-Trucks wie etwa von Dodge, Ford und Chevrolet seine Premiere. Es unterscheidet sich von typischen „Pickup-Lowering-Kits“ mit anderen Achsschenkeln durch Gewindefederbeine. Die Belltech-Dämpfer sind wie bei einem  KW Variante 3 Gewindefahrwerke separat in der Druck- und Zugstufe einstellbar. Abgerundet wird das Paket mit Stabis.

Auf dem KW Messestand rückten wir auch das gesamte das gesamte Produktprogramm von ST suspensions in den Fokus. Und das US-Fachpublikum ist verblüfft, wie vielfältig und umfangreich das Lieferangebot von ST ist.

Vor allem die DZX und AZX Distanzscheibensysteme stießen auf reges Interesse. Zwar war auf dem Messestand leider kein Platz mehr für ein ST suspensions Showcar, aber dafür wurden in die Ausstellungsfahrzeuge zahlreiche ST Produkte wie Distanzscheiben und Sportstabilisatoren eingebaut.

Bei dem ausgestellten JDM-Oldtimer handelt es sich um einen Datsun 260Z; dem inoffiziellen Vorfahren der Nissan Z-Modelle wie Fairlady Z (350Z und 370Z Nissan) und in Japan und den USA ist der Wagen in der Import-Szene äußerst populär.

Dies ist auch einer der Gründe warum demnächst für den „Oldie“ verschiedene KW Gewindefahrwerke wie das KW Clubsport 2-fach und die Variante 3 samt KW Hydraulic Lift System angeboten werden.

In den USA wächst auch immer mehr das Interesse an klassischen Automobilen aus Japan und Deutschland. So zeigten wir in Las Vegas auch unser neues KW Klassik Federbein für den BMW E30 mit bereits ab Werk angeschweißtem Achsschenkel.

Dies hat für alle BMW E30 Freunde den Vorteil, dass sie keine Austauschfederbeine mehr benötigen oder die originalen und nur noch sehr schwer erhältlichen Originalfederbeine nicht mehr für das Gewindefahrwerk bearbeitet werden müssen.

Neben Ken Block gab es auf unserem Stand aber noch weitere Prominenz. Während als weiterer Stargast die MMA Champion Kampfmaschine Cain Velasquez Autogramme schrieb, hatten wir auch Dauergäste auf unserem Stand.

„Urban Outlaw“ Magnus Walker war eigentlich mehr auf unserem Stand, als woanders. Auch diverse Drifter und Motorsportler waren bei KW zu Gast; schließlich ließ RaceRoom die “sprichwörtliche Katze” aus dem Sack!

In Las Vegas wurden die ersten Prototypen unserer „Full-Motion“-RaceRoom-Simulatoren gezeigt. In Verbindung mit einer 3D-Brille lässt sich so nun das das Virtual Racing noch eindrucksvoller „simulieren“.

Tuning ist nicht gleich Tuning, in den USA ticken die Uhren anders

Während auf deutschen „Tuning“-Messen wie der Tuning World Bodensee oder der Essen Motor Show es vorwiegend nur noch um die „Bespaßung“ der Consumer geht, ist es umso bizarrer, dass der „Battle of the Builders“ von den über 60.000 Fachbesuchern kaum jemanden so richtig interessiert.

Am gesamten Wettbewerb nahmen nur etwas mehr als 300 Fahrzeuge teil, von denen nur 40 in die engere Auswahl kamen und nur die zwölf Finalisten über die Hallen der SEMA Show verteilt waren. Unter den Fahrzeugen basierte übrigens nur ein Fahrzeug nicht auf einem US-Serienfahrzeug: der bereits erwähnte Gunther Werks 400R Porsche.

Den Show&Shine gewann natürlich ein Ford Modell A Tudor von 1929. In der Gallery findet ihr noch ein paar weitere Eindrücke von der SEMA Show oder ihr gebt Euch auf dem YouTube-Kanal von Sidney Industries die zahlreichen SEMA Show VBlogs und Co. …

 

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