KW feiert Porsche Gesamtsieg beim Bathurst 12h-Rennen!

Bereits beim Bathurst 12h-Rennen 2018 verabschiedete sich der KW Motorsportkunde Porsche mit einer spektakulären Aufholjagd mit einem Klassensieg und Podestplatz im Gesamtklassement aus Australien. 2019 setzte Porsche zum Abschiedsrennen des Porsche 911 GT3 R (991) noch eins oben drauf.

Der Australier Matt Campbell setzte nur wenige Runden vor Schluss zu spekatukulären Überholmanövern an. Dabei kämpften noch fünf Fahrzeuge um den Gesamtsieg, den am Ende das Porsche Kundenmotorsportteam “Earl Bamber Motorsport” mit der Startnummer 912 für sich entschied.

Es waren nur noch wenige Runden zum Ende des “Bathurst 12h-Rennen” auf dem Mount Panorama Circuit in Australien, als Matt Campbell in seinem letzten Stint gewagt auf Angriff setzte und in direkten Duellen mit dem Porsche 911 GT3 R drei Fahrzeuge überholte und sich an die Spitze setzte.

Vor allem beim letzten Überholvorgang gegen den noch in Führung liegenden Aston Martin setzte Matt Camphell alle Hebel in Bewegung, um in den engen Bergabkurven des Streckenabschnitts “The Esses” in der dritten scharfen Linkskurve “The Dipper” kurz vor der Kurve “Forrest’s Elbow” sich durchzusetzen.

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Danach wurde es noch einmal ziemlich eng als der Aston Martin auf der Topspeed-Geraden “Conrod Straight” sofort mit einer Gegenattacke versuchte, sich zur Wehr zu setzen.

Spätestens in der schnellen Rechtskurve “The Chase” machte Matt Campbell den Sack zu und sorgte so für den ersten Porsche-Gesamtsieg beim traditionsreichen Bathurst 12h-Rennen.

„Ich wusste im Finale ganz genau, wo unser Auto seine Stärken hat – und diese habe ich dann konsequent ausgenutzt. Ich habe mir die Gegner zurechtgelegt, bin entschlossen in die Überholmanöver gegangen und habe niemals zurückgezogen. Das war ein wichtiger Schlüssel zu einem Sieg, der mich einfach überglücklich macht. Bathurst ist ein legendäres Rennen, zudem mein Heimspiel. Es war das erste GT3-Rennen für Earl Bambers Team. Auf Anhieb und in dieser Manier zu siegen, ist bärenstark“, so Matt Campbell.

Weniger Glück im Rennen hatte das Fahrertrio des Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911. Die Fahrer Romain Dumas, Sven Müller und Mathieu Jaminet führten über weite Strecken das Gesamtfeld an und wechselten sich mit dem Schwesterauto mit der Startnummer 912 ab.

Etwa drei Stunden vor Rennende musste der Porsche 911 GT3 R aufgrund eines Schadens an der Servolenkung den Rennwagen in der Box abstellen.

Wie in vielen anderen Rennfahrzeugen im Kundenmotorsport verschiedener Automobilhersteller sind auch die Porsche 911 GT3 R mit den mehrfach einstellbaren KW Competition Rennsportdämpfern homologiert. Beispielsweise gewann Porsche mit dem Fahrwerkhersteller KW das 24h-Rennen am Nürburgring 2018.

Fotos Porsche Motorsport, Gruppe C Photography, Hoch Zwei (Jürgen Tap), Dirk Klynsmith

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