Helden der Querbeschleunigung – die Drifter in der Formula Drift

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Seitdem wir vor über zehn Jahren mit der Übernahme von Belltech Sport Trucks und ST suspensions auch in Nordamerika mit unseren KW Gewindefahrwerken erfolgreich Fuß fassten, engagieren wir uns auch in den USA im Rennsport. Eine Herzensangelegenheit ist für uns dabei das Driften, da es einfach wie nur wenige Motorsportarten so offen für Zuschauer und Teilnehmer ist.

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Geboren in den frühen 1960er Jahren auf japanischen Bergstraßen – Stichwort Hakone – etablierte sich das Driften durch die Gründung der Formula Drift 2003 auch in den USA zu einer professionellen Motorsportart mit zig Tausenden von Zuschauern.

Zwar gibt es in Deutschland mit dem ADAC Drift Cup (Ex-IDS) und der Gymkhana Drift Serie (einer etwas anderen “Spielart” um der Querbeschleunigung  a_y=v^2/r zu huldigen) seit einigen Jahren für engagierte Drifter auch endlich Serien und Meisterschaften. Aber im Vergleich zu den  Veranstaltungen im Ausland wie etwa der BDC (British Drift Championship), dem D1 Grand Prix in Japan, der King of Europe Serie oder NZ Drift Series lebt im deutschsprachigen Raum der Driftsport zum Großteil eher aus der Freude am Driften.

TUNING WORLD BODENSEE 2015

Meist driften die Teilnehmer unter sich und höchstens auf der Essen Motor Show, der TUNING WORLD BODENSEE oder während des 24h-Rennens Nürburgring herrscht eine “große Kulisse”, die dieser Sport eigentlich verdient.

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Dagegen hat sich im Vergleich die Formula Drift in den USA mit über 630.000 Zuschauern im Livestream, TV-Berichterstattung, Zehntausenden von Fans an den Strecken und einem großen Engagement von Auto- und Reifenherstellern, der US-Army, Elektronikriesen usw. zur sprichwörtlichen Formel 1 beim Driften entwickelt. Nur mit dem Unterschied, dass die Veranstalter noch längst nicht ihre Wurzeln zu den Fans verloren haben.

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Während in der Ur-Driftserie D1 Grand Prix in Japan meist hochgezüchtete Sechszylinder mit Zwangsbeatmung (Turboaufladung) für Dampf an der Kette sorgen, sind bei der Formula Drift die Achtzylinder in Form der unzähligen GM V8 (oftmals GM LS-Motoren) die Macht unter der Motorhaube.

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Ob in alten Silvias (Nissan S13), Subaru BRZ, Scion FR-S, Nissan 350Z und Nissan 370Z – die V8-Macht ist in den USA unangefochten.

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Es gibt zwar auch Ausnahmen wie beispielsweise der #RADBUL von Mad Mike Whiddett mit seinem aufgeladenem Vierscheibenwankelmotor, aber die Mehrheit setzt auf den Achtzylinder.

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Wobei aber selbst die Ford-Mustang-Drifter einen überarbeiteten Rennmotor nachrüsten und diese per Turbo oder Kompressor weiter unter Druck setzen. Alles eben eine Frage des Budgets – auch in Amerika, wo anscheinend ungeahnter Cashflow beim Driften zur Verfügung steht … Schön wär’s.

Da wir bei KW auch für jedes Budget das optimale Fahrwerk anbieten, setzen zahlreiche Drifter auf unsere Rennsport (KW Competition) und Clubsport Fahrwerke mit ihrer einstellbaren Low- und Highspeed-Druckstufe sowie unabhängig davon einstellbarer Zugstufentechnik.

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Und das ist auch kein Wunder. Auf manchen Formula-Drift-Strecken wird der Drift bei einem Tempo von jenseits der 100 mph (160,9 km/h) eingeleitet. Woraus eine immense Querbeschleunigung resultiert und neben den Reifen auch ein ganz spezielles Fahrwerk-Setup gefragt ist, um den maximalen Grip zu gewährleisten.

Neben unseren driftenden Testimonials und Markenbotschaftern wie dem amtierenden Formula Drift Champion Chris Forsberg (Nissan 370Z), Jhonnathan Castro (Nissan 370Z),

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Michael Essa (Chevrolet Camaro), Kenhiro “Ken” Gushi (Scion FR-S), Charles Ng (Infiniti G37), Justin Pawlak (Ford Mustang), Mad Mike Whiddett (Madza MX-5) und Daijiro “Dai” Yoshihara (Subaru BRZ) setzen auch noch zahlreiche

weitere Fahrer in den verschiedenen Formula Drift Wertungsklassen auf unsere KW und ST suspensions Fahrwerktechnologie.

Fotos Larry Chen, Formula Drift, Gymkhana Drift Cup, KW

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