Die Geschichte geht weiter: Georg Plasas BMW 320 JUDD V8 ist auch 2019 zurück am Berg

Es ist einfach unbeschreiblich welche Gefühle ein Auto auslösen kann. Bei diesem BMW 320, der bis in den Himmel dreht, ist es etwas ganz Besonderes. Vor einiger Zeit haben wir auf dem KW automotive Blog sowie auf unseren verschiedenen Social-Media-Auftritten bereits des Öfteren den einen oder anderen von Euch mitgenommen und ein Auto – Verzeihung – einen Rennwagen, der weit mehr als nur ein Arbeitsgerät ist, vorgestellt. Es ist die Rede von Georg Plasas BMW 320 JUDD V8.

Lange Zeit harrte dieses Coupé in einem abgesperrten und der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Bereich auf dem KW automotive Firmengelände aus. Nur ganz wenige Auserwählte wussten, wo der BMW stand bzw. das der legendäre Brennrennwagen überhaupt noch existierte.

Aber seit 2018 ist es kein allzu großes Geheimnis mehr, was wir hinter einem Vorhang hegten – siehe Blogstory – und vor den neugierigen Blicken der Öffentlichkeit versteckten, zu dem nicht nur wir von KW, sondern auch eine Menge an begeisternden Motorsportlern und Motorsportfans eine ganz besondere Beziehung haben.

Aber nicht nur auf unserem Blog sorgte der BMW des legendären und leider viel zu früh von uns gegangen Motorsport-Kameraden Georg Plasa für Furore. In Gedenken an Georg sind wir 2018 mit alten Weggefährten von Georg bei zwei Veranstaltungen gestartet.

Im Juni 2019 war es das erste Mal, dass Georgs BMW 320 JUDD V8 in Deutschland wieder einen Berg eroberte. Das „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Team“ nahm mit den alten Haudegen und Weggefährten von Georg Plasas Motorsportteam für den Motorsportclub Tegernsee e.V. am Glasbachrennen teil!

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge

Immer wenn ich dem Auto begegne, schwingt ein wenig Wehmut mit. Wenn ich ehrlich bin, habe ich ein wenig mit mir selbst gehadert, ob ich mit nach Thüringen soll. Zu viele Erinnerungen an damalige Begegnungen im bayerischen Oberland zwischen Sufferloh, Oberwarngau und Holzkirchen werden dann immer wach. Aber jetzt nur einen Nachbericht und ein einfaches „Runtergebete“ von irgendwelchen Wertungszeiten wäre dem Andenken an Georg Plasa nicht gerecht geworden.

Für meine Spezl und mich war Georg in gewisser Weise der „Walter Röhrl des Bergrennsports“ aus unserer Nachbarschaft. Aber genug vom Lokalpatriotismus. Denn dieser BMW ist etwas ganz Besonderes und Georg Plasa war es noch viel mehr.

Nach dem tragischen Unfalltod von Georg im Juli 2011, kaufte die KW Geschäftsleitung aus dem Nachlass des verstorbenen Motorsportlers den legendären BMW. So wurde verhindert, dass dieses Meisterstück eines Bergrennwagens sein Dasein als Teilespender darben muss.

Klaus Wohlfarth und Georg waren nämlich weit mehr als nur Geschäftsfreunde, die dieselbe Leidenschaft teilten. Beide gaben sich in ihrem Bereich nie mit dem Stand der Technik zufrieden, sondern suchten und fanden immer eine Lösung, die eine ganze Branche aufweckte, sowie neue Möglichkeiten boten, an die vorher kaum jemand jemals dachte. Das Unmögliche möglich machen, war Georgs und ist Klaus Wohlfarths gemeinsamer Nenner.

Wenn dieser Blog-Post veröffentlicht wird, haben alle sicherlich schon mitbekommen, dass Klaus und weitere Wegbegleiter von Georg, wie etwa der Bergrennfahrer und BMW-Entwicklungsingenieur Jörg Weidinger sowie viele weitere einen Traum von Georg erfüllten.

Sein Traum war es einmal beim „Goodwood Festival of Speed“ in Großbritannien zu starten und zu beweisen, wie Georg immer sagte, dass „a modernes DTM-Auto nur a bessere Gehhilf‘ is“. Ja, lieber Georg ich kann mich noch an den Presse-Rambazamba am Tegernsee zum 1er BMW Judd vor einer gefühlten Ewigkeit erinnern.

In England fuhr der BMW 320 JUDD V8 mit Jörg Weidinger hinter dem Lenkrad 2018 als drittschnellstes Auto mit einer Zeit von 46.43 Sekunden über die legendäre „Berg-Strecke“ im Garten von Charles Gordon-Lennox, dem 11. Duke of Richmond und bewies 2018, dass ein 2018er DTM M4 (50.82 Sekunden) gegen ein „Berg-E36-Coupé“ eines Privatiers mit JUDD-V8-Motor fast „nur a bessere Gehhilf‘ is!“

Nicht rennfertig, aber egal

Georg, der leider viel zu früh von uns gegangen ist, war jemand der bereits im Alter von 13 Jahren seinen ersten motorisierten „Rennwagen“ austüftelte. Gemeinsam mit väterlicher und tatkräftiger Unterstützung durch einen Flugzeugbauer aus der damaligen Nachbarschaft im Süden von München wurde so der Grundstein für eine über 30-jährige und nicht minder außergewöhnliche Motorsportkarriere gelegt.

Während Georg zunächst Ende der Siebziger und in den frühen Achtziger im Rallyesport aktiv war, wechselte er schließlich in den Bergrennsport – natürlich auf einen BMW. Die Leidenschaft zu BMW ist wohl dem „Familien-NullZwo“ zu verdanken. Auch in Georgs Rallye-Motorsport-Lehrjahren bildete ein BMW 2002 die Basis. Mitte der Neunziger wechselte Georg auf einen E21, um später mit einem 320i zu starten.

Seit etwa 1999 tüftelte Georg mit seinen Freunden und Bekannten an dem E36. Fast immer mit dabei Andreas Weber, Martin Burmeister und das oberbayerische Original Christian Wasenauer, der in seiner Muttersprache dafür sorgt, dass man sich als bayrischer Exilant a bisserl dahoam fühlt.

Beim Glasbachrennen war „der Weber Andi“ leider verhindert, aber „Wase“ und Co. sowie Jörg Weidingers alte Berggefährten wie Bernd Leykauf waren ebenfalls in Thüringen vor Ort, um beim Aussortieren diverser kleiner Herausforderungen am 320 JUDD V8 unsere „KW-ler“ zu unterstützen.

Sehr schön war es auch, dass Charly Mayerl vom Berg-Cup und Bergrennen-Streckensprecherlegende Uli Kohl in unserem mobilen Paddock unter dem Vordach des KW Trucks regelmäßig vorbeischauten.

Den 320 JUDD V8 wieder einsatzfähig zu machen, war und ist alles andere als einfach. Das Wissen der „Altvorderen“ ist bei diesem außergewöhnlichen Rennwagen auch notwendig. Denn Georgs BMW 320i der zunächst noch mit einem fast auf 400 PS hochgezüchteten S14-Vierzylindersaugermotor aus dem BMW M3 (E30) an den Start ging, ist ein echtes Unikat mit zahllosen selbst entwickelten Motorsportkomponenten.

Bei uns widmeten sich Ende 2017 und Anfang 2018 um den Wiederaufbau die beiden Ingenieure Felix Hälsig und Matthias Ovelhey. Ebenfalls mit geschraubt und getüftelt haben viele weitere Kollegen in ihrer Freizeit wie etwa der Bergrennfahrer Andreas Kokor, Sven Haupt, Klaus Frank, Markus Wahle und viele, viele andere.

Georg war nämlich jemand der gerne über den Tellerrand auch in Sachen Motorsport schaute und sich nicht nur am Bergrenn- und Tourenwagensport orientierte. Als damals Komponenten aus Kohlefaser nicht nur im Breitensport noch exotisches Zubehör waren, experimentierte der gebürtige Münchner schon damit. Vieles was in den Neunzigern meist nur von Teams in der Königsklasse des Motorsports eingesetzt wurde, nahm sich Georg Plasa als Vorbild und adaptierte es für den Bergrennsport. Mit sogenanntem „Katalog-Tuning“ konnte er noch nie etwas anfangen.

Georg hinterließ durch seine feine Art in der gesamten Bergszene und Motorsport-Branche einen bleibenden Eindruck. Vor allem durch seine Hilfsbereitschaft und Uneigennützigkeit verband nicht nur unsere KW Geschäftsleitung mit Georg eine Freundschaft.

Beispielsweise fragte Georg Plasa bereits vor Jahren bei KW nach einem Sponsoring an. Georg wollte aber kein Sponsoring für sein Rennteam und sich, sondern nachdem ein großer Titelsponsor seine Partnerschaft mit der deutschen Berg-Meisterschaft nicht mehr verlängerte, bat Georg Klaus Wohlfarth, ob der Fahrwerkhersteller vielleicht an einem Sponsoring der Serie Interesse hätte. Seit diesen Tagen sind wir nun bereits der Titelsponsor der deutschen Berg-Meisterschaft, dem KW Berg-Cup Gruppe H.

JUDD Power – der erste BMW am Berg mit LMP-Motor

Wie weit Georg Plasa mit seinem BMW-Bergrennwagen der Zeit voraus war, beweisen seine zahlreichen Streckenrekorde, von denen selbst heute noch viele gültig sind. Dabei darf man nie vergessen, dass die Basis von Georgs Rennwagen im Grunde „nur“ ein altes 320i E36 Coupé von 1990 war. Ein damals leergeräumtes Chassis, dass die Oberbayern aus Osteuropa Anfang der 2000er in die Heimat karrten.

Berühmt wurde der BMW vor allem, weil Georg gemeinsam mit seinem Team, von dem nach jedem Rennen komplettrevisionsbedürftigem Vierzylinder-Eigenbaurennmotor auf Basis des BMW S14B23 auf ein 3,4-Liter-Judd-Achtzylindertriebwerk wechselten. Dieser reine Motorsportmotor wurde 2001 für die LeMans-Prototypenrennwagenkategorie LMP675 entwickelt. Der britische Triebwerksbauer leitete den neuen V8-Motor von seinen Rennmotoren aus der Formel 3000 ab, erhöhte den Hubraum auf 3,4 Liter und steigerte für die damalige LMP-Klasse die Leistung auf 560 PS.

Mit diesen Triebwerken wurden nicht nur Rennen in der American Le Mans Series wie beispielsweise 2001 die LMP675-Meisterschaft gewonnen, sondern selbst bei den 24 Stunden von Le Mans feierte der Motorhersteller einen Klassensieg (2004) und ein Jahr später erneut die LMP2-Meisterschaft in der ALMS. Das besondere an dem Motor ist einfach sein weites Drehzahlband und die Tatsache, dass er jenseits der 10.000 Touren dreht und dabei einen einmaligen Sound produziert, der heute noch für Gänsehaut sorgt.

Erster Check … wir halten Euch auf dem Laufenden

Gepostet von KW suspensions am Donnerstag, 28. Juni 2018

Als der JUDD in Fichtenberg wieder zum ersten Mal erwachte – es war der 28. Juni 2018 um 8:44 Uhr – hatten viele Wegbegleiter und Mitarbeiter, die Georg noch persönlich kannten, Tränen in den Augen. Aber es kam wie schon eingangs erwähnt noch besser: der BMW ist zurück am Berg!

Bevor diese Tatsache irgendwelche Begehrlichkeiten bei diversen Veranstaltern und Bergrennen weckt, das „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Team“ wird sich nur ausgewählte Strecken heraussuchen. Strecken, an denen Georg damals nie gestartet ist.

Klaus Wohlfarth, Jörg Weidinger und die ehemaligen Weggefährten wollen nämlich nicht zu Vergleichen anregen oder sich an Georgs Rekorden messen. Es geht dem gesamten Team einfach darum Motorsportfans und im Besonderen den Enthusiasten am Berg, die Möglichkeit zu geben, diesen faszinierenden Rennwagen nochmal in Aktion zu erleben.

Da Georg mit seinem 320 JUDD V8 noch nie auf aktuell Deutschlands längster Bergrennstrecke, die Landstraße L1027 von Bad Liebenstein bis zum Glasbachstein, fuhr; nahmen wir Mitte Juni die 5.500 m lange Strecke mit ihren 35 Kurven in Angriff.

In Angriff? Auf jeden Fall! Georg Plasa hatte für irgendwelche Show-Läufe nichts übrig. Irgendwo nur ein paar Kreise zu ziehen und den BMW mit dem KV-675-V8-Triebwerk aufheulen zu lassen war in seinen Augen eine Beleidigung des Motorsports. 2018 musste Jörg Weidinger noch ohne Renn-ABS und Traktionskontrolle den Kampf gegen die Uhr im Garten des 11. Dukes von Richmond aufnehmen.

„Wenn man sich bei manchen Dingen unsicher ist, dann geht man gerade mit so einem emotional wertvollen Apparat im Zweifel nicht immer und überall ans Limit. Aber auch solche Wochenenden gibt es, und wenn man ein solch komplexes und hochtechnisches Renngerät nach fast zehn Jahren Tiefschlaf aufweckt und wieder an den Start bringt, dann gehört auch das immer wieder dazu! Wichtig war, dass der 320 Judd V8 lief, so aussah und so klang wie früher, und die Herzen erfreute“, so Fahrer Jörg Weidinger.

Aber das hinderte den gebürtigen Mittelfranken und Wahloberbayern nicht daran, beim ersten Trainingslauf gleich mal eine Zeit von 2:26.556 min in die Glasbachbergrennstrecke zu brennen!

Auf der Distanz von 5.500 m müssen die Starter übrigens 260 Höhenmeter überwinden. Im zweiten Trainingslauf war Jörg Weidinger dann noch schneller: 2:24.721 min, das war die schnellste Zeit in seiner Klasse!

Unbeschreiblich waren dabei die Reaktionen an der Strecke und im Fahrerlager. Zahlreiche Fans und Freunde von Georg reisten an den „thüringischen Pikes Peak“, um endlich wieder auf einer Veranstaltung in Deutschland den legendären BMW 320 JUDD V8 zu hören und vor allem zu sehen! Immer wenn der JUDD im Team-Paddock in Steinbach war, bildeten sich Menschentrauben am KW Truck. Neben den Fans waren darunter auch immer wieder alte Weggefährten unter den Besuchern, die in den alten Zeiten gemeinsam mit Georg zum Gipfelsturm bliesen.

Bei den Läufen selbst gab es jedes Mal bei Jörgs Fahrten Applaus und das Publikum sowie die vielen Streckenposten waren einfach vor Freude aus dem Häuschen. Während die Älteren den BMW noch aus Georgs Zeiten kannten, trauten die jüngeren „Zaungäste“ ihren Augen nicht, dass sei ja noch viel brutaler als auf YouTube hörte man unisono von zig Besuchern.

Dann der Schock. Es war der dritte Trainingslauf: Zwischen den Streckenabschnitten „Alter Schutt“ und „Sportplatz“ machte der BMW plötzlich Mucken und schleppte sich eher den Berg hoch, als zu fahren und Jörg musste die Segel streichen. Nichts ging mehr und der 320 JUDD V8 musste per Abschleppwagen zurück ins Fahrerlager transportiert werden.

Lange Gesichter im Team und noch längere Gesichter bei den Fans: Es wird sich doch nicht das Drama vom FIA HILLCLIMB MASTERS im italienischen Gubbio vom September 2018 wiederholen?

„Wase“, Martin, Felix, Mathias und Co. machten sich auf die Fehlersuche. Teamchef Oliver Scherbaum wurde zwar schon ein wenig unruhig und hatte die Sorge, dass der gesamte Terminplan mit den Vorbereitungen zum Goodwood Festival of Speed 2019 sich in Rauch auflöste.

Charles Gordon-Lennox, der 11. Duke of Richmond hatte nämlich 2018 sehr großes Gefallen an der schwäbisch-bayrischen Performance des „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Teams“ und hat es kurzerhand für diesen Sommer wieder eingeladen.

Schnell wurde der Übeltäter gefunden. Fortuna war mit uns. Und nach einer guten halben Stunde lief der BMW wieder und war fit für den Gipfelsturm am Rennsonntag! Während am Samstag noch die Sonne schien, begrüßte uns der Rennsonntag mit heftigen Regenschauern. Die Strecke wurde feuchter und feuchter. Petrus wollte anscheinend am Ruhetag seinen Garten gießen und nicht erst am Montag. Naja. In weiser Voraussicht hatten wir auch Regenreifen dabei, obwohl Georg eigentlich damals nur wenn es nötig war, im Regen fuhr.

„Am Sonntag hatte auch ich dann neben den vielen anderen Momenten meine spezielle Erinnerung an Georg. Im Regen vermisste ich den Scheibenwischer schon sehr, muss ich zugeben. Es war ein ziemlicher Blindflug in den beiden Rennläufen, und ich musste wie so oft an den lieben Georg denken, der in seiner hundertprozentigen Konsequenz zum Thema Gewicht und Aerodynamik damals den kompletten Scheibenwischer eingespart hatte“, so Jörg Weidinger im Nachhinein.

„Und da er sich auch immer klar war, dass das Auto den ganzen Straßenschmutz mit seiner Aero in jeden Winkel saugt und die Putz-Aufgabe danach riesig ist, sagte er oft: ‚Den Wischer brauchen wir eh nicht, im Regen wird eh nicht gefahren, wenn’s nicht unbedingt sein muss!‘ So war er, und so hat mein Blindflug trotzdem ein Grinsen auf mein Gesicht gezaubert. Schön, an welche Momente man sich dann bei sowas wieder erinnert!“

Ohne guter Sicht schaffte es Jörg den BMW 320 JUDD V8 dann im ersten Rennlauf in 2:49.059 min ins Ziel zu fahren, beim zweiten Lauf goss es dann erst so richtig aus den Kübeln und wir waren über eine Zeit von 3:03.911 min glücklich. In unserer Klasse schaffte es Jörg sogar auf den zweiten Platz in der Klasse und den 19. Rang in der Gruppe E1-FIA/E1-BERG/H/FS/CTC/CGT/E1 mit insgesamt 61 im Ziel angekommenen Startern.

„So, auch ich habe das Glasbachrennen halbwegs verarbeitet! Ein riesengroßer Dank an alle Freunde und Fans von Georg, die sich auf das Auto gefreut haben, die da waren, die ihre Freude vor Ort oder im Netz kundgetan haben, die gezeigt haben, dass auch sie Georg nicht vergessen haben! Und mit vielen Besuchen, Glückwünschen und erzählten Geschichten von Früher Georgs großes Erbe wieder ein Stück am Leben erhalten haben“, fasst Jörg Weidinger den Auftritt am Glasbachrennen zusammen.

Auch Wase, der am Anfang noch ein wenig skeptisch war, zu sehr schmerzte die Erinnerung an Georg: „15 Jahre Freud und Leid mit Georg kamen wieder hoch. Doch die Motivation dieser Truppe, der Zuspruch von ehemaligen Fahrerkollegen, Zuschauern und Fans hat mich doch zu 100 Prozent überzeugt das richtige zu machen. Ich konnte ein Wochenende fast wie in alten Zeiten erleben. Danke an Klaus Wohlfarth und an die einmalige Truppe!“

KW UK in Goodwood 2014

Momentan laufen bereits die letzten Vorbereitungen für den Start beim Goodwood Festival of Speed 2019, schließlich haben wir in Großbritannien so viele neue Fans gefunden, dass wir uns gerne der Herausforderung wieder stellen. „Das wird spannend“, freut sich Oliver Scherbaum. „Wir haben nämlich schon das eine oder andere gehört, wer Anfang Juli in Goodwood starten wird. Im Sinne Georgs werden wir alles geben. Never forget.“

An dieser Stelle möchte das Team noch ein Dankeschön an alle Fans, Freunde, Weggefährten und den damaligen Unterstützern wie Avon Tyres, BBS, Drexler Automotive, JUDD POWER, Motorsportclub Tegernsee e.V., Recaro und Co von Georg Plasa richten, die auch weiterhin dem „Never-Forget-Tribute-To-Georg-Plasa-KW-Team“ mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Fotos KW, Hillclimbfans, Paddy McGrath (Speedhunters), privat, Frozenspeed

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